Notizen zur Geschichte des Motorsports in Dülken - Seite 4: 1928 - 1933

 

1928

Zu Beginn des Jahres setzten sich die Vorstände der beiden Dülkener Motorsportclubs aus folgenden Personen zusammen:

Club für Motorsport e.V. Dülken
Vorsitzender: Dr. W. Philipp, Telefon 696/695
Schrift- und Kassenprüfer: Dagobert Kutscheidt, Telefon 238
Sportleiter: Curt Hengst
Clublokal: Hotel: Bürgergesellschaft Dülken, Clubabende sind alle 14 Tage

Motorsport Club Flottweg 1920 e.V. Dülken (ADAC)
1. Vorsitzender: Josef Nießen, Süchtelnerstr. 50, Tel. 673
1. Schriftführer: Josef Kloeters, Langestrasse 129, Tel. 352
1. Kassierer: Josef Mühlenbruch, Boisheim, Tel. 25
Sportleiter: Josef Jüngerkes, Viersen, Remigiusstr. 43, Tel. 1466
Clubsitzungen jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat im Clublokal Zur Eulenburg in Dülken-Schierick

Einträge in: Deutsche Motorsport Zeitung 1/1928 (07.01.1928)

Für die Dülkener Clubs und insbesondere den rührigen Vorsitzenden des Clubs für Motorsport, Dr. Wilhelm Philipp, sollte 1928 ein turbulentes Jahr werden.


Foto aus dem Nachlass von Dagobert Kutscheidt. Leider ist unbekannt,wer die Personen im Cockpit dieses Steiger 11/55 sind. Vermutungen, es könnte sich um Dr. Wilhelm Philipp und Dagobert Kutscheidt handeln, konnten bislang nicht bestätigt werden.

 

Sicher auf maßgebliche Initiative von Dr. Philipp hatten sich wohl 1927 mehrere Motorsportclubs am linken Niederrhein zu einer „Arbeitsgemeinschaft“ zusammengeschlossen, offenbar ohne dies mit der Zentrale des Gau IV Rheinland im ADAC in Köln abzustimmen, dem die Clubs angehörten.
Diese „Arbeitsgemeinschaft der Motorsport treibenden Vereine am linken Niederrhein“ bestand Anfang 1928 aus folgenden Vorstandsmitgliedern und Vereinen:

1. Vorsitzender: Dr. Philipp, Dülken, Viersener Str.
Sportleiter: Paul Tebarth, Moers/Ndrh., Steinstr. 45
Geschäftsführer: J. Winnikes, Mönchengladbach, Markgrafenstr. 17
Beisitzer: A. Josef Merges, Cleve, Lindenallee 53
Beisitzer: Carl Seeles, Moers, Neustrasse 16

Verzeichnis und Anschriften der angeschlossenen Vereine:
- Niederrheinischer Automobilclub Krefeld
- Motorsportclub Flottweg 1920 e.V. Dülken
- Club für Motorsport e.V. Dülken
- Automobilclub Bezirk Geldern
- Kraftfahrclub Niederrhein e.V. Moers
- Automobil- und Motorradclub Cleve
- Automobilclub Neuß e.V.
- Automobilclub e.V. für Mönchen-Gladbach, Rheydt und Umgegend
- Motorsportclub Krefeld e.V.

Auf der Jahreshauptversammlung im Januar kam es zu ernsten Diskussionen um den Fortbestand der Arbeitsgemeinschaft, die sich u.a. an der Höhe der Mitgliedsbeiträge und einer fehlenden Satzung entzündeten. Die Tagung musste abgebrochen und, nach Verhandlungen im Hintergrund, erst am 15. März im Hotel Europäischer Hof in Krefeld wieder aufgenommen werden. Die Wiederwahl des Vorstandes erfolgte einstimmig: Philipp, Tebarth, Winnikes; Beisitzer: Alfons Kemper (Straelen), Van Steupvenberg (Krefeld), Gerh. Gier (Mönchengladbach), Seeles (Moers), Heesen (Dülken), Pfarrer Müller (Rheinberg), Rechtsanwalt Dr. Gieben (Krefeld); Kommission für die Ausarbeitung einer Satzung: Philipp, Gieben, Müller, Hilgers (Krefeld), Winnikes.
Deutsche Motorsport Zeitung 12/1928 (24.03.1928)

Im März fanden außerdem die Jahreshauptversammlungen der Dülkener Clubs statt. Bei “Flottweg” wurde Ludwig Heesen zum neuen Vorsitzenden gewählt, Dr. Philipp zum Ehrenvorsitzenden. Der neue Vorstand:
Ehrenvors.: Dr. W. Philipp, Dülken, Viersenerstr.
1. Vors.: Ludw. Heesen, Dülken, lange Str.
2. Vors.: K. Gottschalk, Dülken, Lange Str.
1. Schriftführer: M. Debill jr., Dülken, Hardstr. 1
2. Schriftführer: Josef Quacken, Viersen, Remigiusstr.
1. Kassierer: J. Mühlenbruch, Boisheim
2. Kassierer: A. Laumen, Viersen, Hauptstr.
1. Sportleiter: J. Jüngerkes, Viersen, Remigiusstr.
2. Sportleiter: Josef Abels, Viersen, Hoserkirchweg 18
Clubsitzung: jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat im Clublokal „Zur Eulenburg“ in Dülken-Schierick
Deutsche Motorsport Zeitung 14/1928

Als die Arbeitsgemeinschaft im April/Mai 1928 auch rechtsrheinische Vereine zum Beitritt einlud, war die Gau-Geschäftsstelle des ADAC in Köln endgültig alarmiert und schritt ein, befürchtete man doch offensichtlich eine Abspaltung der Vereine im Düsseldorfer Raum. Demgegenüber sahen sich die Vereine gezwungen zu betonen, sie strebten lediglich eine eigene “Interessensvertretung in wirtschaftlichen, technischen und sportlichen Fragen” an, ausdrücklich innerhalb des Gau Rheinland des ADAC. Auch die ADAC Zentrale in München schaltete sich ein und machte klar, man sei strikt gegen solche Arbeitsgemeinschaften, weil man eine Zersplitterung der Gaue befürchte. So war die AG bis dahin auch nicht vom ADAC anerkannt, obwohl sie ausdrücklich nur ADAC-Ortsvereine aufnahm. Gleichwohl stellten die niederrheinischen Vereine auf einer Versammlung in Orsoy am 10. Juni auch deutlich fest, „(...) dass die AG gebildet [worden] sei, weil der Gau IV Rheinland bzw. der ADAC München teilweise durch die Art seiner Arbeit versagt habe.“ Gegen solch starken Worte, und vor allem um einer befürchteten Abspaltung des gesamten Düsseldorfer Bezirks vorzubeugen, entsandte der ADAC zu einer weiteren Hauptversammlung der AG am 21.07. nicht nur die Spitze des Gau IV, Direktor Ernst Thomas (1. Vors.), Max Schleh, P. Schiffer und Paul Jockel, sondern auch Rechtsanwalt Dr. Fulle, Hannover, für den ADAC-Vorstand. Dr. Philipp blieb dieser entscheidenden Versammlung “wegen Krankheit” fern, statt seiner leitete Rektor Winnikes die Verhandlungen. Die Einigung am Ende sah so aus, dass der ADAC sich grundsätzlich mit dem Bestehen der AG einverstanden erklärte, wobei Aufgaben und Arbeitsfelder noch näher zu definieren seien, jedoch auffallend betont wurde, dass sich die AG vor allem auf die “Pflege des geselligen Lebens am Niederrhein” konzentrieren wolle - im Vergleich zu den starken politischen Worten im Vorfeld wohl doch ein deutlicher Rückzieher. Ob das Fehlen von Dr. Wilhelm Philipp hierbei eine Rolle spielte oder tatsächlich nur “wegen Krankheit” erfolgte, muss ohne nähere Qellen dahin gestellt bleiben. Merkwürdig ist jedoch, dass Philipps Name auch bei den weiteren Verhandlungen im Laufe des Jahres, bei denen nach den Berichten der Deutschen Motorsport Zeitung gutes Einvernehmen bestand, nicht mehr vorkommt.
Zusammenfassung u.a. eines ausführlichen Berichts in: Deutsche Motorsport Zeitung 30/1928 (28.07.1928)

Liste der Arbeitsgemeinschaft der Motorsportclubs am Niederrhein angeschlossenen Vereine und ihrer Vertreter im Juli 1928:
- Niederrheinischer Automobilclub Krefeld, Beigeordneter Mebus, Krefeld
- MSC Flottweg 1920 Dülken, J. Mühlenbruch, Boisheim, Dülkenerstr.
- Club für Motorsport Dülken, Dagobert Kutscheidt, Friedensallee 3
- Automobil- und Motorradclub Bezirk Geldern, Franz Burgholz, Geldern, Markt 2
- Automobilclub e.V. für Mönchen-Gladbach, Rheydt und Umgegend, Gustav Franzen, Mönchengladbach, Bismarckstr. 59
- AMSC Krefeld, Luth. Kirchstr. 19
- AC Mülheim-Ruhr, Kleinbrahm, Mülheim, Vereinstr. 12
- Niederrheinischer Motorrad-Club Duisburg, Johannes Peters, Duisburg-Meiderich, Baustr.
- Düsselddorfer Motorrad Club 1919, Martin Bauer, Worringerstr. 114
- Düsseldorfer Motorsport Club 1905, Martin Bauer (s.o.)
- AC Rheinhausen, Otto Hofmann, Friedrich-Alfred-Str. 18
- MSC Oberhausen, Wilh. Vogel, Mülheimerstr. 303
- Club für Motorsport Cleve, Markt 12
 

 

1930

Plakette “Zielfahrt August 1930” Flottweg Dülken

Anscheinend scheint es 1930, nach der Vereinigung von Dülken mit Viersen und Süchteln, einen gemeinsamen Club im Dreistädtegebiet gegeben zu haben. In der Zeitschrift „Motorradsport“ Heft 25/1930 (Seite 15 Club-Nachrichten) findet sich folgende Meldung:

"Gekürzte Ausschreibung zur Zielfahrt, verbunden mit Geschicklichkeitsprüfungen des Motorsportclub Vereinigte Drei-Städte Viersen-Dülken-Süchteln, Sitz Viersen, e.V., am 26. und 27. Juli 1930. -
Vorstehender Motorsportclub veranstaltet am 26. und 27. Juli eine große Zielfahrt nach Viersen am Niederrhein für Motorräder mit und ohne Seitenwagen sowie Autos. Alle diese Veranstaltung betreffenden Schriftstücke sind zu richten an Herrn L. Beyer, Viersen, Rhld., Hardterstraße 9. Nennberechtigt sind Einzelfahrer und geschlossene Klubmannschaften. Einzelfahrer werden auch gleichzeitig als Klubfahrer gewertet. Berechnung der gefahrenen Kilometer erfolgt nach Conti-Atlas und wird nur kürzeste Entfernung vom Startort zum Ziel gewertet. Als Preise stehen zur Verfügung: 3 Preise für Klubmeistbeteiligungen, 3 Preise für Klubmeistbeteiligung mal Kilometer, 3 Preise für Einzelfahrer (Herren), 3 Preise für Einzelfahrer (Damen). Außerdem gelangen eine Reihe Fabrikpreise zur Verteilung. Außer den wertvollen Preisen erhält jeder Sportler, welcher sich in der vorgeschriebenen Zeit in die Kontrollliste eingetragen hat, eine wertvolle, künstlerisch entworfene und geschmackvoll hergerichtete mehrfarbige Emailleplakette, welche in Text und Ausführung vergoldet ist. Die Plakette entspricht in ihren Anfertigungskosten bestimmt dem Nenngeld. Die Zielkontrolle ist im Restaurant und Gartenwirtschaft Josef Markett, Viersen, Hardterstraße 1. Die Zufahrtsstraßen sind durch Pfeile und Winkposten kenntlich gemacht. Die Zielkontrolle ist geöffnet Samstag den 26. Juli, von 17 bis 20 Uhr und Sonntag den 27. Juli, von 9 bis 12 Uhr. Wir hoffen, die DMV-Sportler an diesen Tagen hier in Viersen begrüßen zu können, und bitten um Anforderung unserer Ausschreibung."

Über die Veranstaltung berichtete natürlich auch die Viersener Dreistädtezeitung: “Der Lichtenberg stand Sonntag im Zeichen des Motorrades. Aus allen Richtungen sausten sie heran, nahmen in elegantem Satz den Berg, und schon standen sie vor dem Zielband, das am Vereinslokale Markett seine wehende Schrift zeigte. Der Trumpf des Tages war wohl das Geschicklichkeitsfahren am Nachmittag auf dem weiten Felde des DJK-Stadions im Baggerfeld. Wie großes Interesse diesem Wettbewerb entgegengebracht wurde, zeigt am besten das stattliche Meldeergebnis von 60 Einzelfahrern bzw. Fahrerinnen. Ebenfalls sah man noch zahlreiche Beiwagen am Start.”

Ergebnisse Zielfahrt, 26./27. Juli 1930:
Sieger der Wertung für meistgefahrene Kilometer: 1. Motorsportklub Flottweg e.V. Dülken, 7525 KM; 2. Motorradklub Mülheim-Styrum, 1499 KM; 3. Motorklub Haan (Rhld.), 1477 KM.
Sieger in der Wertung für Meistbeteiligung: 1. Motorsportklub Flottweg e.V. Dülken, 2. Motorsportklub Staubwolke Dilkrath, 3. Motorsportklub Waldniel
Sieger der Klasse Einzelfahrer, Herren: 1. Johannes Kellermann, Oedt (Startort: Wien); 2. Robert Rocholz, Essen-Steele (Startort: Oels b. Breslau); 3. Erwin Lüdecke, Bismarck Prov. Sachsen (Startort: Schneidemühl; Lüdecke erreichte trotz schweren Sturzes rechtzeitig das Ziel)
Sieger der Klasse Einzelfahrer, Damen: 1. Mathilde Jüngerkes, Viersen (Startort: Heidelberg); 2. Hertha Monheimius, Haan (Rhld.) (Startort: Münster); 3. Agnes Broich, Düsseldorf (Startort: Koblenz)
Fabrikpreise: BMW: Erwin Lüdecke, Bismarck Prov. Sachsen; Tornax: Joseph Horrig, Dülken (Startort: Hamburg); FN: Willy Walrafen, Waldniel (Startort: Oberhausen); NSU 1: Kurt Kranepohl, Düsseldorf (Startort: Simmern); NSU 2: Karl Hartmann, Düsseldorf (Startort: Dülmen, Westf.); NSU 3: Fritz Schneppendal, Düsseldorf (Startort: Dülmen, Westf.); D-Rad: Johann Jansen, Viersen (Startort: Bacharach); Ardie: Arno Meinhardt, Jena (Startort: Jena); Puch: Herm. Jacoby, Viersen (Startort: Oberwesel)

Ergebnisse Geschicklichkeitsprüfungen, 27. Juli 1930:
Solomaschinen: 1. Erich Schmidt, Düsseldorf; 2. Willy Schmidt, Düsseldorf; 3. Heinrich Delissen, Dilkrath; 4. Heinrich Stieger, Grefrath; 5. Willy Junker, Dilkrath; 6. Ernst Gladbach, Neuwied; 7. Emil Flachsenberg, M.Gladbach; 8. Friedr. Thoma, Viersen
Maschinen mit Seitenwagen: 1. August Gawin, Rheinhausen; 2. Bernhard Offermann, Düsseldorf
Damen: 1. Anna Inderfurth, Amern; 2. Else Kretschmann, Bottrop; 3. Mathilde Jüngerkes, Viersen

 

 

In der zweiten Hälfte der 1920er Jahre konsolidierten und institutionalisierten sich viele der vorher noch freieren Strukturen im deutschen Motorsport. Hinzu kamen auch noch ein vorübergehendes Verbot von Rennen auf öffentlichen Straßen in Preußen 1928 und die Weltwirtschaftskrise - keine guten Voraussetzungen für die sprichwörtlichen Rennen “Rund um den Kirchturm”. Ein Rundstreckenrennen von überörtlicher Bedeutung war auch in Dülken inzwischen undenkbar geworden. Bezeichnend ist das Vereinsprogramm des Clubs Flottweg in der Saison 1932/33, das sich aus gemeinsamen Ausfahrten der Mitglieder, geselligen Abenden und Damenkegeln zusammensetzte, wie der folgende Bericht von der Jahreshauptversammlung 1933 zeigt. Und noch eines spiegelt der Artikel: die Begriffe “Führer” und “Wahl” haben neue Bedeutungen erhalten ...
 

1933

Vereinigte Dreistädtezeitung 05.08.1933:

Jahreshauptversammlung und Führerwahl im Motorsportklub
„Flottweg 1920“ e.V. Dülken

Dülken, 5. Aug. 1933

“Am Mittwoch fand in der Pollhütte die Jahreshauptversammlung des Motorsportklubs „Flottweg 1920“ der Dülkener Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Automobilklubs statt, zu der bis auf zwei alle Mitglieder erschienen waren. Der Vorsitzende Karl Gottschalk gab zunächst einen Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr, das trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage für den Klub erfolgreich verlaufen ist. Kein Mitglied ist ausgeschieden, eins neu hinzugekommen. Sportkameradschaft und Disziplin auf den gemeinsamen Fahrten waren vorzüglich, und der Kameradschaftsgeist ermöglichte es auch den weniger gut gestellten Mitgliedern, sich an allen Veranstaltungen zu beteiligen. Diese waren eine Tagefahrt nach Anholt i. W., eine weitere zur Urfttalsperre, die Klubmeisterschaft als Fahrt ins Unbekannte, die Herbstabfahrt ins Hinterland, in diesem Jahre die Frühlingsanfahrt zur Burg Alpen, die öffentliche Ballonbegleitfahrt anlässlich der Dülkener Werbewoche sowie eine Nachmittagsfahrt zum Hariksee. Auch die traditionellen gesellschaftlichen Veranstaltungen am St.-Martinstage, Nikolaustage und das alljährliche Damenkegeln wurden im vergangenen Jahre durchgeführt. Im Januar fand durch Herrn Hans Deußen von der Standard-Dapolin-Gesellschaft in der Pollhütte ein öffentlicher Lichtbildervortrag über die 30-Tage-Fahrt auf dem Nürburgring statt, der einen guten Besuch aufzuweisen hatte und zeigte, dass weite Kreise der Bevölkerung dem Motorsport Interesse entgegenbringen. –

Ein Grund dafür, dass alle Klubveranstaltungen meist von allen Mitgliedern besucht sind, ist in der seit einigen Jahren eingeführten Punktwertung zu suchen, deren Preisträger wertvolle Preise in Empfang nehmen konnten. –

Nach Prüfung der Kasse durch zwei Kassenprüfer und Erstattung des Kassenberichtes, der eine gute Verwaltung des Klubvermögens erkennen ließ, wurde dem Gesamtvorstand einstimmig Entlastung erteilt und aufgrund der neuen Richtlinien zur Vereinsführerwahl geschritten. Aus dieser Wahl ging durch Zuruf und offene Abstimmung einstimmig der bisherige langjährige Geschäftsführer Karl Gottschalk hervor, der zum Geschäftsführer den bisherigen Geschäftsführer, Hellmuth Rings, zum Sportleiter den bisherigen stellv. Vorsitzenden Hans Prenten und zum Kassierer den bisherigen Kassierer Joseph Mühlenbruch ernannte. Klubführer und Mitarbeiter sind ohne Ausnahme solche Mitglieder, die auch bisher in der Leitung tätig waren und hierbei bewiesen haben, dass die Interessen des Klubs sowie des Motorsports bei ihnen bestens gewahrt sind. Der Vereinsführer bestimmte nach Rücksprache mit Herrn Gustav Clemens die Pollhütte erneut zum Klublokal für das kommende Geschäftsjahr.”
 

1935

Sterbeanzeige für Dr. Wilhelm Philipp v. 30.09.1935

weiter: 1950