3. April 1949 Maschseerennen (Hannover) - 2. Rennen, 2. Sieg

Rennbericht aus der ADAC Motorwelt 5/1949 (Ernst Rosemann):
“Die einst so führende Klasse der Halbliter-Maschinen ist zusammengeschrumpft, man begnügte sich, weil es ‘nieselte’ mit 15 Runden (48 km), die an einigen Stellen schmierig gewordene Strecke drückte enorm auf’s Tempo, aber sie rief das persönliche Können an die Spitze. Fanler-Köln (Norton), Nicholls-England (Triumph), Lux-Flensburg (TEC) und Ulbrich-Hamburg (BMW) im zweiten Start des Tages, hieß die Spitzengruppe zuerst, der sich nach nicht sehr glücklicher Startrunde der Viersener Baranowski (Norton), Sieger des Grenzlandrings, anschloß. Eine, das muß man sagen, äußerst starke Spitzengruppe. Fanlers Norton schien die Führung zunächst keine Schwierigkeit zu sein, der Engländer zog tapfer mit, aus dem Hintergrund aber stieb Baranowski, von Teddy Vorster mustergültig betreut und geleitet, an allem, was vor ihm lag, und das waren 7 Maschinen, vorbei, bis er – rechtzeitig genug – die Führung an sich riß. Aber im Dreiklang zog die Spitzengruppe immer wieder davon. Nicholls, unlustig geworden, gab auf; Lux wagte stark mit der besten Runde (82,8 km/std); härtester Streit zwischen ihm und Ulbrich; zu Beginn der vorletzten Runde erst – und dann noch nicht ganz sicher – stehen in Rad-an-Rad-Kämpfen fast die Plätze fest, vor der letzten packt ‘Teddy’ seine Tafeln ein (sich selbst erst mal auf den Start in die Ehe vorbereitend!) und Baranowski erringt sich seinen sehr wohl verdienten Sieg mit 76,1 km/std. Keine zwei Sekunden später wird Ulbrich Zweiter, zwei weitere Sekunden Abstand Lux, Fanler und Stein erreichen noch den Rundenschluß – ein wundervolles Rennen war beendet.”

Der Motorsport & Motorradwelt 8/1949 (Ernst Rosemann)

Ergebnis (500 ccm Ausweisfahrer):

1. Hans Baranowski, Viersen (Norton) 37:49,7 = 76,1 KM/st.
2. Fritz Ulbrich, Hamburg (BMW) 37:51,4 = 76,0 KM/st.
3. Willi Lux, Flensburg (TEC) 37:53,4 = 75,9 KM/st.
4. Hans Fanler, Köln (Norton) 38:15,1 = 75,2 KM/st.
5. Georg Stein, Hannover (BMW) 38:30, 4 = 74,7 KM/st.
Im Ziel: 8 Fahrer; gestartet: 11 Fahrer
Distanz: 15 Runden = 48 KM
schnellste Runde: Willi Lux, 2:19,1

Quelle: Der Motorsport & Motorradwelt 8/1949

8. Mai 1949 Braunschweig Prinzenpark-Rennen - 2. Platz

Ergebnis (500 ccm):

1. Nicholls, England (Triumph) 55:04,3 = 82,8 KM/st.
2. Hans Baranowski, Viersen (Norton) 55:50,0 = 81,6 KM/st.
3. Hein Krings, Fröndenberg (BMW) 57:32,8 = 79,2 KM/st.
4. Spahl, Hamburg (BMW) 1 Rd. zur.
5. Albert Mensenkamp, Springe (BMW) 1 Rd. zur.
Im Ziel: 9 Fahrer; gestartet: 22 Fahrer
Distanz: 20 Runden = 76 KM
schnellste Runde: Rolf Klinkau, Lendringsen (Rudge) 2:38,4 = 86,4 KM/st.

Quelle: Der Motorsport & Motorradwelt 11/1949

11. September 1949 Grenzlandring - 3. Platz

Teilnehmerliste (500 ccm Ausweisfahrer)

1 Hans Baranowski, Viersen (Norton)
2 Hubert Thelen (Motobecane)
3 Karl Böckmann, Bochum (Norton)
4 Peter Deuser, Elsdorf (engl.Triumph)
5 Ernst Emonts, Köln (AJS)
6 Hans Fanler, Köln (Norton)
7 Heinz Wörner, Wiesbaden (MAG)
8 Otto Pohling, Stierstadt (Norton)
9 Wendelin Przykalla, Meßkirch/Baden (NSU)
10 Karl Leuffen, Monheim (Rudge)
11 Alb. Mensenkamp, Springe (BMW)
12 Ludwig Träutlein, Hockenheim (BMW)
13 Karl-H. Wischmann, Dortmund (BMW)
14 Hans Meier, München (DKW)
15 Helmut Hütten, Aachen (Triumph)
16 Toni Koch (engl. Triumph) - handschr. Ergänzung i.Prgr.
? Siegfried Fuss, Baden-Baden (engl. Triumph)

Quelle: Programmheft

Rennbericht:

“Die Ausweisfahrer in der 500er und 350er Klasse eröffnen 10.30 Uhr das Rennen. Bereits nach der ersten Runde über das 9 KM lange Betonoval bei Wegberg steht fest, daß dieser Tag des deutschen Motorsports im Zeichen bis dahin noch nicht gekannter Geschwindigkeiten stehen wird. Der ‘kleine Bruder’ von Europameister Meier, Hans, auf BMW schlägt nach fünf mörderischen Runden den Sieger des Vorjahres Baranowski, Norton, mit einem Mittel von 160,3 KM/Std.”
Aachener Nachrichten, 12.09.1949
 

Das Motorrad 5/1949

Ergebnis:

1. Hans Meier, München (BMW) 16:52,3 = 160,3 KM/st.
2. Siegfried Fuss, Baden-Baden (engl. Triumph) 16:53,2 = 160,1 KM/st.
3. Hans Baranowski, Viersen (Norton) 16:53,7 = 160,0 KM/st.
4. Albert Mensenkamp, Springe (BMW) 17:09,0 = 157,5 KM/st.
Distanz: 5 Runden = 45,025 KM
schnellste Runde: Hans Meier, München (BMW) 3:15,0 = 166,1 KM/st.

Quelle: Der Motorsport & Motorradwelt 18/1949

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